Was bewirkt Branding mit Geschmack?

Eureka molen met hand en filterdrager

Wenn Menschen zum ersten Mal in die Welt des Spezialitätenkaffees eintauchen, schauen sie oft auf die Maschine, die Kaffeemühle oder die Kaffeebohnen selbst. Dennoch wird ein wichtiger Bestandteil regelmäßig unterschätzt, nämlich die Kaffeeröstung.

Die Art und Weise, wie Kaffee geröstet wird, hat einen enormen Einfluss darauf, was Sie letztendlich in Ihrer Tasse schmecken. Manchmal sogar mehr, als die Leute zunächst erwarten.


Kaffee beginnt eigentlich grün

Bevor Kaffee seinen erkennbaren Geruch und Geschmack erhält, sind Kaffeebohnen hellgrün. Sie sind sehr hart, geruchlos und überhaupt nicht vergleichbar mit dem, was letztendlich in Ihrer Tasse landet. Manche sagen sogar, dass grüne Bohnen nach Gras riechen.

Erst beim Rösten entstehen die Gerüche und Geschmäcker, die wir mit Kaffee assoziieren. Zucker karamellisiert, Säuren verändern sich und verschiedene Aromen entwickeln sich unter dem Einfluss der Hitze des Rösters.

Deshalb hat der Röster einen enormen Einfluss auf das Endergebnis.

Eine helle Röstung bringt oft ganz andere Eigenschaften der Kaffeebohnen hervor als eine dunkle Röstung. Und daraus entsteht ein Geschmacksunterschied.


Helle Röstung: mehr Frische und Details

Hell gerösteter Kaffee behält viel vom ursprünglichen Charakter der Bohne. Eine Kaffeebohne wächst als Beere an einem Strauch, und wenn man diese Bohnen hell röstet, kann man noch ein wenig vom Geschmack des Besten herausschmecken. Dadurch schmeckt man oft frischere, süßere und ausgeprägtere Geschmäcker.

Manche Kaffees bekommen dadurch fast etwas Weinartiges oder Teeartiges. Denken Sie an Zitrusfrüchte, rote Früchte oder florale Noten. Für Menschen, die Spezialitätenkaffee entdecken, kann das überraschend sein, weil er ganz anders schmeckt als klassischer dunkler, fast bitterer Espresso.

Helle Röstungen zeigen oft besser, woher ein Kaffee kommt. Ein äthiopischer Kaffee kann dadurch sehr fruchtig und lebendig schmecken, während eine brasilianische Bohne eher in Richtung Nüsse und Schokolade geht.

Allerdings erfordert eine helle Röstung meist etwas mehr Präzision bei der Zubereitung von Espresso. Die Extraktion muss stimmen, sonst kann Kaffee schnell sauer oder scharf schmecken.

Sehen Sie sich hier die hellen Röstungen von FREKKO an.


Mittlere Röstung: Balance und Zugänglichkeit

Mittlere Röstung kombiniert zwei Welten. Den Geschmack der Nuancen in einer milderen Form als bei helleren Röstungen und die Fülle und den Körper wie bei einer dunkleren Röstung.

Wenn Sie keine Zitrusnoten oder teeartige Kaffees mögen, ist eine mittlere Röstung etwas zum Ausprobieren. Das sind oft die Kaffees, bei denen Menschen Geschmäcker wie Milchschokolade, Schokolade, Karamell, Gewürze oder Nüsse erkennen. Ohne dass es extrem bitter oder extrem frisch wird.

Als angehender Heim-Barista funktioniert eine mittlere Röstung oft sehr angenehm. Eine mittlere Röstung ist meist nachsichtiger und leichter einzustellen als eine sehr helle Röstung.

Oder wenn Sie einfach eine Tasse Kaffee genießen möchten, die etwas anders, aber nicht zu verrückt ist.

Sehen Sie sich hier die mittleren Röstungen von FREKKO an.


Dunkle Röstung: kräftig und klassisch

Bei der dunklen Röstung wird der Kaffee länger geröstet. Dadurch verschwinden viele frische Säuren in den Hintergrund und es entstehen tiefere, schwerere Geschmäcker.

Das ergibt den typisch klassischen Espresso, den viele von italienischem Kaffee kennen: kräftig, voll und bitterer. Bei FREKKO rösten wir unsere dunklen Röstungen nicht wie die Italiener bis sie bitter sind. Wir hören etwas früher auf, damit der milde volle Geschmack ohne Bitterkeit erhalten bleibt.

Manche Leute mögen diesen kräftigen Stil sehr. Oft entscheiden sich Menschen dafür, eine dunkle Röstung mit Milchgetränken wie Cappuccinos oder Flat Whites zu kombinieren, weil der Kaffeegeschmack schön durch die Milch hindurchkommt.

Gleichzeitig kann eine zu dunkle Röstung dazu führen, dass subtile Geschmacksnuancen verschwinden. Dann schmeckt man vor allem den Röstprozess selbst anstatt der ursprünglichen Bohne.

Sehen Sie sich hier die dunklen Röstungen von FREKKO an.


    Dunkel bedeutet nicht automatisch besser

    Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass dunkler Kaffee „stärker“ oder „qualitativ besser“ sei.

    Das stimmt nicht.

    Dunkle Röstungen schmecken oft intensiver und bitterer, aber das sagt wenig über die Qualität des Kaffees selbst aus. Im Gegenteil: Im Bereich des Spezialitätenkaffees wird gerade viel Wert auf Röstungen gelegt, die die Eigenschaften der Bohne sichtbar bleiben lassen. Diese Eigenschaften der verschiedenen Kaffees sind gerade spannend zu entdecken.

    Auch frische Geschmäcker bedeuten nicht automatisch, dass Kaffee schlecht oder sauer ist. Gut zubereiteter leichter Espresso kann gerade auf eine angenehme Weise komplex und interessant schmecken. Viel zu entdecken also!


    Warum Geschmacksvorlieben so persönlich sind

    Kaffee bleibt letztendlich Geschmack. Und über Geschmack lässt sich nicht streiten.

    Der eine sucht einen schweren Espresso mit viel Körper und dunklen Schokoladennoten. Der andere möchte fruchtigen, frischen Espresso, in dem man verschiedene Schichten entdeckt.

    Keines davon ist falsch.

    Was wir bei FREKKO jedoch feststellen, ist, dass viele Menschen langsam andere Geschmäcker zu schätzen lernen, sobald sie mehr mit Bohnen und Röstungen experimentieren. Jemand, der früher nur dunklen Espresso getrunken hat, entdeckt manchmal plötzlich, wie interessant ein Medium Roast sein kann. Und jemand, der normalerweise nur helle Röstungen trinkt, findet einen Ausflug zu einem Dark Roast Cappuccino auch sehr angenehm.

    Neugierig auf alle Kaffees von FREKKO? Schauen Sie sie sich hier an.


    Röstung und Ihre Ausrüstung

    Auch Ihre Ausrüstung spielt eine Rolle.

    Hell geröstete Bohnen sind oft härter und verlangen mehr von Ihrer Kaffeemühle und Maschine. Sowohl in Bezug auf die Robustheit als auch auf die Einstellung der Nuancen ist eine Kaffeemühle mit einstellbarem Mahlgrad ein Muss. Eine stabile Temperatur und konsistente Mahlung werden ebenfalls wichtiger.

    Dunkle Röstungen sind meist leichter zu extrahieren und daher oft zugänglicher für angehende Heim-Baristas. Dunkle Röstungen aus dem Supermarkt haben oft eine Ölschicht, und diese Ölschicht möchten Sie nicht in Ihrer Kaffeemühle oder Espressomaschine sehen. Deshalb werden Sie bei FREKKO diese Ölschicht nie sehen.

    Deshalb geht es bei gutem Espresso nie nur um die Bohne, sondern immer um das Gesamtbild. Und die Kaffeemühle ist dabei der wichtigste Faktor.


    Unser Tipp bei FREKKO

    Probieren Sie verschiedene Röstungen nebeneinander zu trinken. Das ist bei weitem der schnellste Weg, um herauszufinden, was Ihnen schmeckt.

    Denn letztendlich geht es beim Kaffee nicht um komplizierte Begriffe oder Trends, sondern um das Geschmackserlebnis. Und gerade die Röstung spielt dabei eine viel größere Rolle, als die meisten am Anfang denken.

    Möchten Sie eine Beratung, welcher Kaffee am besten zu Ihnen passt? Senden Sie uns gerne eine Nachricht!